Weihnachtszeit und 63m über dem Christkindlmarkt

Wir sind ganz aufgeregt, wir – die Kinder der Gruppe 9. Denn heute haben wir was ganz Besonderes vor.

Wie jedes Jahr besuchen wir den wunderschönen Straubinger Christkindlmarkt, aber heute dürfen wir auf den Stadtturm steigen. Frau Ziegler hat für uns eine Führung gebucht, nur für uns und richtig wie für Erwachsene. Wir sind Kinder der Tagesstätte. Wir haben als Gruppe nur selten Zeit mal etwas Besonderes zu machen. Hausaufgaben und Lernen sind immer wichtiger – und bis 17.00 Uhr bleibt nicht viel Zeit. Dann fahren ja schon unsere Taxen.

Aber heute klappt es, juhu! Wir essen ganz flott, machen unsere Arbeiten in der Küche rasend schnell und schon geht`s los. Ab in die Autos, parken am Hagen und hinein ins Getümmel. Herrlich wie die Lichter der Weihnachtsbuden leuchten, alle Menschen schauen so freundlich. Es gibt soviel zu sehen: Lebkuchen, Räuchermännchen, Weihnachtskrippen, Mützen, Schmuck , Kerzen…und, und ,und. Auch naschen kann man überall. Wir probieren lange Würstchen, Crêpes und Plätzchen. Lecker!!!

Nun ist es soweit. 15.00 Uhr die Turmführung beginnt.

Eine nette Frau Bogner erwartet uns schon. Nun besteigen wir den Turm. Alles ist soo alt und sehr interessant. Seit 1300 steht dieser Turm schon, irre. Sogar die Balken sind noch aus dieser Zeit. Aber es hält alles, zum Glück! Wir erfahren viel Interessantes über den Turm, den Türmer – der hier sogar mit seiner Familie lebte. Das Klo ist ganz oben, mit einem Eimer drin, war der voll, musste er runter geschleppt werden. Naja, darauf sind wir jetzt nicht gerade neidisch. Aber die Aussicht ist herrlich! Schade, dass das Wetter nicht so schön ist, aber wir sehen doch die Stadt, die Donau und den Markt von oben. Schön!

Der Türmer hat natürlich nicht zum Vergnügen daraus geschaut, sondern passte auf ob es Feuer gibt oder Feinde kommen. Sah er ein großes Schiff auf der Donau, hat er es gleich verpetzt – das musste dann Geld an die Stadt zahlen, nur dass es vorbei fahren darf. Die Straubinger waren schlau! Toll ist auch das Glockenspiel. Wir stehen direkt darunter. Es hört sich herrlich an. Nach einer Stunde verabschieden wir uns herzlich von frau Bogner.

Es war ein wunderschönes Erlebnis!

die Kinder der Gruppe 9

(geschrieben von B. Ziegler)

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