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Dekulage

Kunst zum Kugeln

 

Kula nigra Kula iglua Kula baronesa muenchhausna Kula styla kula antiqua Kula lunata Kula discoleta Kula aurora Kula amanishaketa Kula esparanda

 

 

Name:Die Künstler

Die griechische Mengenangabe `déka´ beschränkte das Vorhaben auf Zehn, genauer gesagt auf zehn Kugeln – ein geometrischer Körper, der auf Polnisch `kula´ heißt, was dem überhälftigen Künstleranteil aus Osteuropa Rechnung trägt! Leicht überheblich zum Francozismus als `Dekulage´ modifiziert, steht der weltweiten Anerkennung durch berühmte Kunstkritiker sicherlich nichts mehr im Wege!   Zumindest hoffen wir das!

 

Idee:

Mit Kindern & Jugendlichen Verlorengegangenes wieder zu entdecken war der Anstoß, mit offenem Feuer zu arbeiten! Dabei gleichzeitig in eine von Erwachsenen  gebuchte `abstrakte Kunstwelt´ vorzudringen, war Anreiz und Provokation zugleich: Vieles tummelt sich am Kunstmarkt, was die Grenze zur Definition einer `professionellen Kunst´ unscharf werden lässt. Wie bewertet der Betrachter diese Kunstobjekte von Kindern? Die immer selbe Frage von Außenstehenden (ob groß oder klein), frustrierte bisweilen, wenn der Wunsch nach Aufklärung sich stets auf den späteren Verwendungszweck bezog.

Der Brennofen - Natur

 

 Der Müllerball im "Brenntopf" 

Vorhaben:

Zehn Müller-Bälle lieferten die Grundform dieser Kugeln, die folglich (in der Tonform eingesperrt) ausgebrannt werden mussten, was in gleich zwei Außenbränden geschah! Der Elektrobrennofen verzauberte die ein oder andere Kugel mit experimentellen Glasuren, vor denen sich die Ergebnisse des Feldbrandes aber keineswegs verstecken brauchen! (lediglich die Stabilität ist durch ausschließliches `Schrühen´ um einiges geringer...) In große Sauerkrautdosen eingeschlossen und mit Sägespäne umpolstert, wurden alle zehn Kugeln im `reduzierenden Verfahren´ (Sauerstoffentzug!) gebrannt, was beispielsweise der kula nigra keine rußige Flammzeichnung auferlegte, sondern zur kompletten Schwarzfärbung des Tonscherbens führte ...

 

 

dekulage3Teilnehmer:

Leider fanden nur wenige Kinder den Weg zum `Plastischen Gestalten´, das nun den ersten von drei Zyklen dieser Neigungsgruppe beschließt. Neben der Hilfe von Thomas Hannes beim Außenbrand bestritten den harten Kern nur drei Buben und eine junge Dame: die allesamt fast immer hoch motivierten, fleißigen und durchaus kreativen Schüler Johannes, Jürgen, Oleg und Katarzyna.

 

Objekte:

 

 

Ein besonderer Dank ergeht an Ewa Przybilla, Reinhold Rauschendorfer, Herrn Rackel und Herrn Müller für die Erfindung des Müllerballes!!!

 

Stefan Brieger  2008Die Künstler

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