30 Jul 2018;
Sommerferien
 

Fair Trade - Gerechter Handel

Die Klasse 5c SII machte im Rahmen des Religionsunterrichtes Bekanntschaft mit dem Thema „Fair Trade“. So erfuhren sie im Unterricht, dass es heute immer noch Länder auf der Erde gibt, in denen Kinder nicht die Schule besuchen sondern arbeiten müssen. Außerdem gibt es nach wie vor Kinder, die als Sklaven verkauft werden.
In vielen Produkten, wie z.B. in Schokolade, Kaffee aber auch in Fußbällen, die bei uns verkauft werden, steckt Kinderarbeit. Allerdings gibt es unter dem Label „Fair Trade“ viele dieser Produkte ohne Kinderarbeit. Doch wo kann man diese Produkte ohne Kinderarbeit kaufen?
Dieser Frage ging die Klasse 5c SII nach und besuchte den Welt-Laden in Straubing in der Nähe des Ludwigsplatzes. Hier staunten die SchülerInnen zunächst über die vielen unterschiedlichen Waren, die im Laden angeboten wurden: von Schmuck bis über Kaffee, Schokolade, Spielsachen und Fußbällen bis hin zu Musikinstrumenten war alles garantiert ohne Kinderarbeit erhältlich. Gefreut hatten sich die SchülerInnen v.a. darüber, dass sie alle Produkte von Fr. Dimpfl aus dem Weltladen vorgestellt bekamen und sogar probieren durften. Fr. Dimpfl erklärte auch viele Infos zum Fairen Handel und schilderte noch einmal an Hand eines Fußballs und dem dazugehörigen Werkzeug, wie diese von Kindern hergestellt werden.
Eine Woche später bekam die Klasse zusätzlich einen Besuch von Fr. Leistner vom Welt-Verein Regensburg. Sie erklärte mit vielen Bildern und Gegenständen, wie Kakao geerntet und zu Schokolade verarbeitet wird. Auch sie zeigte noch einmal die Problematik von Kinderarbeit, hier beim Kakao-Anbau, auf. Für die SchülerInnen war der Vortrag besonders spannend, da sie echte Kakao-Bohnen probieren durfte. Die schmeckten ja bitter und gar nicht süß wie in der Schokolade!
Abschließend fassten die SchülerInnen zusammen, dass sie überrascht waren, wie viele Produkte es von Fair Trade bereits gibt. Außerdem gaben viele zu, es wäre ihnen in Zukunft wert, etwas mehr Geld für die Fair Trade-Artikel auszugeben, da sie ja nun wüssten, dass sie damit die Kinderarbeit nicht unterstützen. Spannend war das Thema für alle!

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