30 Jul 2018;
Sommerferien
 

Klassensprecherseminar der Mittelschule

Bei Sonnenschein, aber relativ frostigen Temperaturen sind wir, 42 Klassensprecher­Innen der Mittelschule, zusammen mit unseren Seminarleiterinnen – Frau Antesberger und Frau Eben vom Psychologischen Fachdienst und Frau Sallanz vom Sozialdienst – vergnügt und munter zu Fuß zu unserem 2-tägigen Klassensprecherseminar ins nahegelegene Kloster Aiterhofen aufgebrochen. Unsere diesjährige Verbindungs­lehrerin, Frau Koller, erwartete uns dort schon. Nach der Zimmer­einteilung begann unser arbeitsreiches Programm.

Wir starteten wie die Jahre zuvor mit einem kleinen Kennenlernspiel. Anschließend teilten wir uns in Gruppen auf, bestehend aus neuen und alten KlassensprecherInnen. Die alten Klassensprecher erklärten den neuen Klassensprechern, was ihre künftigen Aufgaben sind. Zudem sammelten die SchülerInnen Anregungen, was sie im Schulleben bzw. in der Schule gerne ändern würden, um diese dann am nächsten Tag der Schulleitung vortragen zu können. 
Nach einem 45-minütigem Fußmarsch und dieser ersten Arbeitseinheit war unser Hunger groß! Doch zum Leidwesen der meisten SchülerInnen fiel das durchaus begehrte Mittagessen in Form eines Hamburgers pro Person leider etwas spärlich aus. Dank unserer Seminarleiterinnen wurde auch dieses Problem rasch gelöst. Es wurde einfach Nachschub beim Bäcker geholt! So konnten wir sicht­lich gestärkt in unserem Nachmittagsprogramm fortfahren.
Unser diesjähriges Motto lautete: Wie können wir einander helfen! Dazu haben wir zunächst in Kleingruppen Ideen gesammelt und überlegt, wie diese Hilfe ausschauen kann bzw. bei wem wir uns in unserer Schule überall Hilfe holen können. Anschließend haben wir gemeinsam ein Stufenschema erarbeitet, bei dem zukünftig auch die KlassensprecherInnen bei Problemen in der Klassengemein­schaft zusammen mit ihrer Klassenlehrkraft für SchülerInnen die ersten Ansprechpartner sein sollen.


Nach einem sättigenden Abendessen war endlich Freizeit angesagt. Einstimmig entschlossen sich alle KlassensprecherInnen für die Turnhalle, um sich wie bereits in den vergangenen Jahren in einem „Völkerballturnier“ zu messen. Spätestens jetzt war klar: wir sind eine „starke“ Gemeinschaft, in der sowohl die jüngeren wie die älteren SchülerInnen zusammen beweisen konnten, dass trotz des unterschiedlichen Alters jede/r Schüler/in seine Stärken hat.

Nach diesem arbeits- und erlebnisreichen Tag haben wir uns gegen 21.00 Uhr auf unsere Zimmer zum Schlafen oder Ratschen zurückgezogen.
Am Dienstag begann der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend stellte uns Herr Geisperger vor der diesjährigen SchülersprecherInnenwahl nochmals die Wichtigkeit dieser Funktion im System Schule vor und verwies dabei auf unser Mitsprache- und Mitgestaltungs­recht als Klassensprecher vertreten durch unsere SchülersprecherInnen.
Schließlich näherten wir uns in unserem Seminarprogramm dem Höhepunkt: der SchülersprecherIn­nenwahl. In jeweils drei eindeutigen Wahlgängen ermittelten wir den ersten, den zweiten und den dritten Schülersprecher. Zum ersten Schülersprecher wurde Simon Schreiber aus der M10a, zum zweiten Felix Schreiber aus der M10b und zur dritten Schülersprecherin Isabel Aumer aus der M10a gewählt. Wir gratulieren den drei Schü­lerInnen zu ihrer Wahl und wünschen Ihnen für ihre Aufgabe alles Gute und möglichst viel Unterstützung von der Schülerschaft.
Nach der Wahl hatten wir noch Zeit, Herrn Geisperger unsere am Vortag gesammelten Anregungen an die Schulleitung vorzustellen. Er ist zuversichtlich, einige unser Vorschläge umsetzen zu können, einige davon will er auf ihre Realisierbarkeit hin prüfen.
Von einer Leberkäse- bzw. Käsesemmel gestärkt, kamen wir trockenen Fußes und bei Sonnenschein wieder rechtzeitig zur Abfahrt unserer Schulbusse am Institut an. Viel zu schnell sind diese zwei Schultage vergangen!

Dorothea Sallanz

Sozialdienst

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