Klassensprecherseminar 2013

 Klassensprecherseminar der Hauptschulklassensprecher vom 10.10. bis 11.10.2013 im Kloster Aiterhofen

Am Donnerstagmorgen war uns Petrus noch wohlgesonnen und bescherte uns 39 Klassensprecher­Innen des Instituts für Hörgeschädigte zusammen mit unseren Seminarleiterinnen – Frau Antesberger und Frau Eben vom Psychologischen Fachdienst sowie Frau Sallanz vom Sozialdienst – auf dem Fußweg ins Kloster Aiterhofen trockenes Wetter. Im Kloster angekommen, starteten wir nach der Zimmereinteilung und -belegung mit unserem arbeitsreichen zweitägigen Programm.

Das Seminar begann wie immer mit einem gemeinsamen Kennenlernspiel sowie dem Erfahrungs­austausch über unsere Funktion als KlassensprecherIn. Gemeinsam erarbeiteten wir in Kleingruppen, was die Aufgaben eines Klassensprechers bzw. einer Klassensprecherin sind und welche Fähigkeiten er bzw. sie für dieses Amt mitbringen muss.

Von dem „weiten“ Fußmarsch und dem regen Austausch in den Gruppen sichtlich gezeichnet, kam das Mittagessen gerade rechtzeitig. Anscheinend hat die Küche des Klosters bei unserem Kennen­lernspiel „Mäuschen“ gespielt und für uns extra eines unserer im Kennenlernspiel oft genannten Lieblingsessen zubereitet: „Spaghetti Bolognese“ mit einem leckeren Eis als Nachtisch.

Nach dieser Stärkung und einer ausgiebigen Mittagspause durften wir am Nachmittag unserem Direktor, Herrn Geisperger, die Ergebnisse aus den Kleingruppen vom Vormittag präsentieren. Zudem nahm er sich ausreichend Zeit, um mit uns unsere Wünsche und Verbesserungsvorschläge zu diskutieren, was wir zukünftig an unserer Schule gerne verändern bzw. umsetzen würden. Er versprach uns, einige Vorschläge zu prüfen und gegebenenfalls auch umzusetzen. Anschließend hat uns Herr Geisperger aufgezeigt, welche Rechte wir als SchülerInnen haben, welche Stellung wir als KlassensprecherInnen im „System Schule“ einnehmen und mit wem wir zusammenarbeiten.

Ausklingen ließen wir den Seminarnachmittag mit dem Höhepunkt jeden Klassensprecherseminars: der SchülersprecherInnenwahl. In drei Wahlgängen ermittelten wir den ersten, den zweiten und den dritten Schülersprecher. Zum ersten Schülersprecher wurde Jasmin aus der M10, zum zweiten Stefan aus der 5SIII und zum dritten Schülersprecher Maximilian aus der M8a gewählt. Wir gratulieren den drei SchülerInnen und hoffen, dass sie unsere Schülerschaft gut vertreten.

Nach dem Abendessen wollten wir nur noch Eines: uns von den bisherigen „Strapazen“ des Tages erholen. Alle KlassensprecherInnen waren sich bezüglich des Abendprogramms einig: wir wollen in die Sporthalle und uns in einem „Völkerballturnier“ miteinander messen. Nachdem wir die Sporthalle nach verzweifelter Suche bei Dunkelheit und strömenden Regen endlich gefunden hatten, starteten wir mit dem Turnier. Eine Gruppe ging dabei als eindeutiger Sieger hervor.

Nach einem so ausgefüllten und erlebnisreichen Tag waren wir froh, als gegen 21.00 Uhr endlich Bettruhe angesagt war und wir uns auf unsere Zimmer zurückziehen durften. Dem Turnier ist es wohl zu verdanken, dass wir alle schnell einschlafen konnten und es während der Nacht zu keinen Störungen kam.

Am Freitag starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück in den Tag. Bestens gestärkt – stellte sich uns die diesjährige Verbindungslehrerin, Frau Koller, vor und erläuterte uns, was ihre Aufgaben als Verbindungslehrerin sind und wie die SchülerInnen sie zukünftig kontaktieren können. Neben der wöchentlichen Sprechstunde freitags in der 1. Schulstunde soll auch ein Kummerkasten den SchülerInnen die Möglichkeit geben, sich mit ihren Fragen oder Problemen an die Verbindungslehrerin zu wenden. Den KlassensprecherInnen wurde aufgetragen, dies an die MitschülerInnen in der Klasse weiter zu leiten. Anschließend wurde in 2 Kleingruppen diskutiert bzw. in Rollenspielen geübt, wie wir als KlassensprecherIn in schwierigen Situationen Gespräche erfolgreich führen können. 1 Kleingruppe aus KlassensprecherInnen, die bereits in den Vorjahren am Seminar teilgenommen hatten, plante zusammen mit Frau Eben und Frau Koller ein Projekt, das in diesem Schuljahr gemeinsam umgesetzt werden soll. Um welches Projekt es sich dabei genau handelt, wird an dieser Stelle noch nicht verraten.

Gestärkt in Form einer Leberkäsesemmel traten wir schließlich wieder den Heimweg an. Beim Zurückgehen zur Schule war uns Petrus leider nicht mehr gewogen. Bei leichtem Regen marschierten wir zurück ans Institut, wo glücklicherweise die Schulbusse schon auf uns warteten. Zwei schöne, erlebnis- wie arbeitsreiche Tage gingen so zu Ende. Wer wird wohl im nächsten Schuljahr von uns wieder dabei sein?

 

 

 

 

 

 

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